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Am 27. Juli 2005 besucht
Bundeswirtschafts- und Arbeitsminister Clement mt druck
im Rahmen des Projektes "Teamarbeit für Deutschland".
Vorbildlich in sozialem Engagement
und der Jugendförderung – das ist die Einstellung der
Unternehmerschaft, die Minister Clement am Herzen liegt.
So ist es kein Zufall, dass sein Weg auf der Reise durch
die Republik zu mt druck führt um sich persönlich ein
Bild vom Engage-ment im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit zu machen – und auch um Danke zu
sagen. Denn auch wenn sich die Politik noch so sehr
bemühe, so könne sie doch nicht die Initiative des
Einzelnen ersetzen.
mt druck engagiert sich bereits seit Jahren mit
Nachdruck und in Kooperation mit der IHK und der Agentur
für Arbeit für die Förderung benach-teiligter
Jugendlicher und ermöglicht ihnen eine entsprechende
Einstiegsqualifikation zu absolvieren. Schulabbrecher
und Jugendliche mit besonderen Schwierigkeiten haben
dadurch deutlich bessere Chancen auf eine Ausbildung. So
beginnt z.B. einer der Absolventen im September hier
seine Lehre als Maschinenführer.
Bisher hat mt druck noch keine
schlechten Erfahrungen gemacht – was nicht zuletzt daran
liege, dass „wir uns auf die Jugendlichen einstellen“,
so Geschäftsführer Andreas Thiele, der auch Mitglied im
Ausbildungsforum der Stadt Neu-Isenburg ist. Dass sich
diese Offenheit für den Betrieb auszahlt, zeigt das
Beispiel von Yunus Yildirim. Er kam vor neun Jahren zu
mt druck und absolvierte dort eine Ausbildung zum
Drucker. „Ich war schon ein Problemfall“, sagte der
26-Jährige und ergänzt dann: „Wenn ich nicht hier
gelandet wäre – wer weiß, was aus mir geworden wäre“.
Nach einer ausgiebigen
Betriebsbesichtigung durch den ehemaligen Journalisten
Clement, der aufgrund seiner beruflichen Vergangenheit
besonderes Interesse an der Technik eines hochmodernen
Druckbetriebes zeigte, richtete er das Wort an die
angereisten Medienvertreter:
„Oft klagen Betriebe über die mangelnde
Ausbildungsreife vieler Jugendlicher“, so Clement,
„mit
dem neuen betrieblichen Instrument der
Einstiegsqualifizierung haben diese eine realistische
Chance auf einen anschließenden Ausbildungsplatz. Sie
können zeigen, was in ihnen steckt, und die Betriebe
sehen mehr als Schulzeugnisse aussagen“. Besonders hob
der Minister hervor, dass sich das Neu-Isenburger
Unternehmen um „Jugendliche mit Handicaps“ kümmere.
Schließlich dürfe die Gesellschaft junge Menschen, die
aus „den verschiedensten Gründen Schwierigkeiten haben“,
nicht einfach fallen lassen. Andere Arbeitgeber könnten
sich hier am Einsatz von mt druck „ein Beispiel nehmen“. |