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Tiefdruck
Hochdruck
Flachdruck
Offsetdruck
Siebdruck
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Der Ursprung des Tiefdruckverfahrens ist im künstlerischen Kupferstich und in der Radierung zu suchen, die sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreuen. Die
gelegentlich auftauchende Bezeichnung Kupferdruck ist nicht ganz zutreffend, auch wenn die Druckform hauptsächlich aus Kupfer besteht. Wie die Verfahrensbezeichnung aber richtig aussagt, sind beim Tiefdruck, die druckenden Stellen auf der Druckform vertieft. Diese Druckform ist ein Zylinder, auf welchem eine dünne Kupferschicht aufgalvanisiert ist und in die Druckelemente früher eingeätzt wurden und heute eingraviert werden (Ätz/Gravurtiefe 25 bis 35µm). Diese Druckelemente (Näpfchen) nehmen die Farbe auf.
Auf dem Zylinder wird diese abgerakelt. Durch starke Pressung des Bedruckmaterials wird die flüssige Farbe von diesem aus den Näpfchen abgesaugt. Der
Druckvorgang wiederholt sich stets:
Farbaufnahme - Abrakeln - Drucken
Der Vorteil des Tiefdrucks wird darin gesehen, dass sich Farbdrucke erzielen lassen, die sich durch hervorragende Brillanz, satte Farbwirkung in den Tiefen und gleichzeitig eine feine Tonwertabstufungen in den lichten Partien auszeichnen. Als eher nachteilig
ließe sich etwa die aus wirtschaftlichen Gründen bevorzugte Verwendung des Verfahrens für Großauflagen, beispielweise für die Publikumszeitschriften und Versandhauskataloge, sowie für Verpackungen, ins Feld fahren.
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